patra

Ich bin Künstlerin und Designerin und habe 2004 mein Studium in Produkt- und Textildesign an der Universität der Künste Berlin abgeschlossen. In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit der konzeptionellen und energetischen Bedeutung von Objekten, Materialien und Artefakten, die unser Selbstbild und unser Verhältnis zur Welt prägen. Dabei verstehe ich Funktionalität nicht im klassischen Sinn, sondern als Teil eines vielschichtigen Wahrnehmungssystems.

Meine Arbeiten sind geprägt von der Auseinandersetzung mit Geschichte, Materialität und Erinnerung. Ich nutze alte, oft kulturell aufgeladene Materialien wie Porzellan, Leder, Glas oder Stein, um emotionale und sinnliche Resonanzräume zu schaffen. Mich interessiert, wie Objekte über ihre Form, ihre Herkunft und unsere persönliche Erfahrung eine eigene Sprache sprechen – eine Sprache, die nicht immer lesbar, aber spürbar ist.

Ich sehe meine künstlerische Praxis als dynamischen Prozess, der sich zwischen Design, Kunst, Forschung und persönlicher Reflexion bewegt. Themen wie Transformation, Identität, Zugehörigkeit und queere Lesbarkeit fließen dabei immer wieder in meine Arbeit ein. Ich begreife Kunst als ein Mittel, um Räume des Austauschs, der Erinnerung und der solidarischen Verbindung zu schaffen – auch über Zeiten, Kulturen und gesellschaftliche Grenzen hinweg.

Ich lebe und arbeite in Berlin und verstehe mich als Teil einer offenen, queeren, kreativen Community, die sich mit Mut, Farbe und Haltung gegen Ausgrenzung stellt.

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