Beschreibung
Oberfläche und Form verschmelzen zu einer neuen freien Form eines Gemäldes. Die vertraute Landschaft wird durch die Silhouette des Schweins aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst und eröffnet neue Assoziationsräume zwischen der persönlichen Wahrnehmung und dem Aggressiven Prozess des Zerstörens und Wiederaufbereitens einer von einem fremden Künstler gemalten Arbeit.
Das männliche Schwein – als Sinnbild eines abwertenden sprachlichen Ausdrucks – verschmilzt mit der friedvollen Landschaft zu einer widersprüchlichen Metapher. Zwischen Idylle und Provokation entsteht ein Spannungsfeld, das Fragen nach Wert, Männlichkeit, Transformation und der Neubewertung des alltäglichen Sprachgebrauchs aufwirft.



