Pavel Gempler

Geboren 1981 in Ustobe, Kasachstan.
1998 Einwanderung nach Deutschland.
Studium der freien Kunst an der HfK Bremen 2004-2009.
Seit 2005 zahlreiche Gruppenausstellungen in Deutschland und im europäischen Ausland.
Einzelausstellungen in Berlin und Hamburg.
2018 Gewinner des „Rospigliosi Art Prize“ in Kategorie Malerei, Rom.
Seit 2013 wohnhaft in Berlin.
Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen, Sprachen und politischen Systemen bedingt mein Interesse für die Darstellung des Transits der formellen und inhaltlichen Grenzen des malerisch Reproduzierbaren.
Meine figurative Malerei mit ihrem stetigen Rückbezug auf die Kunstgeschichte ist eine Reaktion auf die unmittelbare subjektive Gegenwart. Meine Praxis ist dabei von unterschiedlichen kunsthistorischen Strömungen beeinflusst und wird durch klassische Formen, abstrakte Elemente, Fotorealismus, Surrealismus, historische und popkulturelle Referenzen ergänzt. So entsteht eine Mehrdeutigkeit, die in jedem Motiv und in den Räumen, die jeden Charakter umfassen, verkörpert ist. Meine Bilder zeigen Ambivalenzen auf, die in der Repräsentation von Körpern eine Positionierung der Betrachtenden zur Malerei einfordern.
Seit 2009 arbeite ich an multimedialen Gemälden, ich bemale seideähnliche Stoffe, die auf die Leinwand kaschiert werden. So verbinde ich verschiedene Medien und die disparaten Ebenen treten miteinander in einen Dialog.
In diesem Dialog entsteht der postmediale Untergrund auf dem sich das heutige menschliche Subjekt abzeichnet, verschiedene Kunstepochen interagieren und moderne visuelle Wahrnehmung hinterfragt wird

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