Beschreibung
Die Serie zeigt eine Grenze auf, die über Jahrtausende hinweg in die Haut geschrieben wurde. Eine Grenze zwischen Sexualität und Autonomie, zwischen Objekt und Subjekt. Der rote Faden, steht sowohl für die zahllosen Zuschreibungen, den Frauen in Bezug auf Begehren, Lust und Ausdruck auferlegt werden (Sei sinnlich, aber nicht zu viel. Sei stark, aber nicht laut. Sei schön, aber nicht alt. Sei sexuell, aber nicht selbstbestimmt.), als auch die Grenze zwischen Innen und Außen. Was Schmerz ist, aber als „Provokation“ abgetan wird. Was Wut ist, aber als „Hysterie“ gelesen wird. Der Körper wird zur Bühne eines inneren Kampfes zwischen Anpassung und Aufbegehren.
Der entscheidende Moment in der Serie ist die Selbstentfesslung, die Rückeroberung des eigenen Körpers, die Selbstbestimmung, die Befreiung vom Schweigen.



