Beschreibung
Aus der Werkserie “Metamorphosen”. Mixed Media, Collage, 32 x 44 cm, gerahmt.
Die Werkserie „Metamorphosen“ von Markus Hoffmann-Achenbach thematisiert eines der ältesten Motive der Kulturgeschichte: die Verwandlung. Der Begriff „Metamorphose“ – aus dem Griechischen metamorphōsis – bedeutet wörtlich „Umgestaltung“ oder „Verwandlung“ und beschreibt den Übergang von einem Zustand in einen anderen. Berühmt wurde dieses Motiv durch das poetische Hauptwerk des römischen Dichters Ovid, dessen Buch Metamorphosen von Göttern, Menschen und Naturwesen erzählt, die sich in neue Formen verwandeln – als Ausdruck von Sehnsucht, Strafe, Liebe oder Erkenntnis.
In Hoffmann-Achenbachs Arbeiten erscheint diese Idee als zeitgenössische Bildsprache. Fragmente aus Bildern, Materialien und Farben überlagern sich und erzeugen eine visuelle Transformation: Figuren, Formen und Bedeutungen scheinen sich im Moment der Veränderung zu befinden. Die Werke wirken wie eingefrorene Augenblicke eines Übergangs – zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Identität und Wandel.
Die Collagen verbinden mythologische Tiefe mit moderner Collage-Ästhetik. Die Serie „Metamorphosen“ ist damit nicht nur ein visuell starkes Statement, sondern auch eine poetische Reflexion über das Werden und Vergehen – ein Thema von zeitloser Faszination.

